Broker Vergleich – Die älteste Brokerin der Welt

By on August 10, 2015
Broker Vergleich: Irene Bergman

Spannende Entdeckung beim Broker Vergleich. Wie alt schätzen Sie ist die älteste noch aktive Brokerin? 70? 80? 90? Nein. Knapp 100 Jahre ist Irene Bergman, die älteste Brokerin der Welt alt. Lesen sie hier ihre faszinierende Geschichte.

Im August 100 Jahre „jung“

Irene Bergmann wird im August 100 Jahre alt und wenn sie jemand fragt wie sie es geschafft hat so viele Jahre an der Wall Street zu überleben, antwortete sie darauf: Tu einfach nichts dummes!

Sie meint damit hauptsächlich die Besessenheit vieler ihrer jüngeren Kollegen und Wettbewerber über Nacht reich zu werden und dazu oftmals dumme Risken einzugehen. Nicht so aber Frau Bergman die auch heute noch für das Investment-Haus Stralem & Co arbeitet und von ihrem New Yorker Appartment aus, mehrmals wöchentlich telefonisch mit ihren Kollegen und Klienten spricht. Mit Warren Buffet hat sie nicht nur ein schon deutlich fortgeschrittenes Alter gemeinsam, sondern auch die Vorliebe ihre Investments langfristig anzulegen.

Sie hält in der Regel ihre Wertpapiere mindestens 3 Jahre, meistens aber deutlich länger. Wenn sich aber ihre Einschätzungen oder die Lage fundamental ändert, ist aber auch Irene Bergman bereit eine ihrer Investment-Ideen fallen zu lassen. Im Broker Vergleich braucht sie sich aber trotz ihres Alters nicht zu verstecken. Über mehrere Jahrzehnte und in verschiedensten Marktphasen, hat sie es problemlos geschafft das Geld ihrer Anleger erfolgreich zu vermehren. 

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Der Broker Vergleich – „Je länger man im Geschäft ist, desto pessimistischer wird man“

Aus ihrer Sicht sind Aktien im Moment deutlich überbewertet, wenngleich sie beifügt dass man Aktien bei langer Haltedauer eigentlich immer kaufen kann.
Als einer der ältesten wenn nicht gar der älteste Marktteilnehmer in einer von Männern dominierten Industrie, bietet sie eine ganz andere Perspektive auf das Marktgeschehen und auch auf den Finanzsektor insgesamt und fährt damit im Broker Vergleich immer gut.

Lange ist es her dass kleine Privatunternehmen das Bild der Wall-Street prägten. Heute bestimmen börsenotierte Konzerne und das Share-Holder-Value Konzept das Geschehen und nicht mehr ein Jahrzehnte alter Ehrenkodex. Eines ist aber geblieben, Top-Frauen der Wirtschaft bleiben eine Minderheit.

„Das Geschäft wird heute viel brutaler betrieben. Die Messer fliegen weitaus tiefer als früher!“

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Auch die Top-Frauen der Wirtschaft trinken Wodka

Wer die älteste Brokerin der Welt in ihrer Wohnung besucht, bekommt Wodka oder Whiskey serviert und darf auf Möbeln, die noch vor den Weltkriegen hergestellt wurden, sitzen. Vier persönliche Assistenten kümmern sich um ihr Wohlergehen und auch um jenes ihrer meist schon betagten Klienten.

Man fühlt sich in ihrer Manhattener Wohnung, in welcher sie schon über 60 Jahre wohnt, in eine andere Zeit versetzt. Eine weniger hektische und auch menschlichere.

Wahrscheinlich ist dies mit ein Grund weshalb ihr so viele Klienten trotz ihres fortgeschrittenen Alters die Treue halten. Individuelle Betreuung wird hier groß geschrieben und auch ihr Fachwissen steht außer jeglichem Zweifel.

Niemand in der Wall-Street hat mehr Konjunkturzyklen, Aufs und Abs, Euphorien, Rezessionen oder Depressionen erlebt als sie. Bergman hat in den vielen Jahrzehnten so ziemlich alles erlebt und dabei ein gutes Gefühl entwickelt wohin sich die Märkte entwickeln werden.

Wenn sie mal aktuelles Research zu einer Einzelaktie benötigt, dann ruft sie bei ihren Kollegen von Stralem an, manchmal sogar den Vorstandsvorsitzen und langjährigen Freund, Hirschel Abelson selber.

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Traum geht über Umwege in Erfüllung

Von Kindesalter an hatte sie den Traum ihrem Vater an die Berliner Börse zu folgen. Das Börsentreiben erschien ihr so aufregend und lebendig und so entschloss sie schon in jungen Jahren die erste Frau an der Börse zu werden. Die Machtergreifung der Nazis vereitelte aber ihre Pläne da sie mit ihrer jüdischen Familie zuerst Deutschland und dann Holland verlassen musste. 1942 erreichte die Familie die USA und Bergman ging dort als Sekretärin zu einer Bank. Nach dem Ende des Weltkrieges geht sie dann zu Hallgarten & Co, einem Mitglied der New York Stock Exchange.
Auch an der Wall-Street blieben Frauen im von Männern dominierten Börsengeschäft eine Minderheit und waren dabei nicht sehr beliebt.

Über eine weitere Station ( Loeb, Rhoades & Co) kam sie 1973 schließlich zu Stralem. Seit über 40 Jahre verwaltet sie nun schon das Vermögen ihrer Anleger von der New Yorker Investment-Boutique aus.

Stralem war auch die erste Adresse im Investment-Geschäft wo sie als Frau gleichbehandelt wurde. Die Firma verwaltet rund zwei Milliarden Dollar und verfolgt eine Strategie welche versucht Aktien zu identifizieren die in einem Bullen- bzw. Bärenmarkt gut performen können was Bergman im Brokervergleich immer gut aussehen ließ.

Broker Vergleich: Älteste Brokerin der Welt

Broker Vergleich: Bergman musste vor den Nazis flüchten

Die traumatischen Erlebnisse des Nazi-Regimes, welches unter anderem dazu führten dass das Familien-Vermögen über 10 Jahre von amerikanischen und holländischen Behörden eingefroren wurde, hat sie bei der Veranlagung des eigenen Vermögens und auch jenes ihrer Kunden vorsichtig werden lassen. Sie legt vor allem Wert auf die Sicherheit von Geldern und hält daher in den Portfolios einen relativ hohen Anteil an sicheren Staatsanleihen.

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Der Broker Vergleich – Börsengeschäft im Wandel

In den vielen Jahren an der Börse hat sich für Bergman natürlich vieles geändert. Obwohl wie schon vor 50 Jahren auch, heute weiterhin eine Mischung aus Fundamentaldaten und Psychologie (Angst und Gier) das Börsengeschehen bestimmt, hat sich aber ein Faktor dramatisch geändert. Das Tempo mit dem man an den Börsenplätzen handeln kann.

Dies hat mit Sicherheit einige Vorteile wie zum Beispiel die Möglichkeit größere Aktienpakete schnell und ohne erhebliche Transaktionsspesen erwerben oder verkaufen zu können. Gleichzeitig aber auch bedeutende Nachteile.

Leute die früher bereit waren Positionen jahrelang zu halten, fokussieren sich immer öfter auf den kurzfristigen Handel und verlieren dabei ohne entsprechendem System oft viel Geld.

Nicht so aber die rüstige Investment-Oma. Ihre Vorsicht hat ihr loyale und zufriedene Kunden verschafft. In den letzten 20 Jahren hat sie keinen einzigen Kunden verloren. Das eine oder andere Konto wurde geschlossen nachdem die Besitzer verstorben waren, freiwillig verlassen hat sie aber keiner, denn alle wissen, dass sie im Broker Vergleich Spitze ist.

Einen Ratschlag gibt uns aber eine der Top-Frauen der Wirtschaft aber noch mit:

„Treffen Sie ihre eigenen Entscheidungen selber. Wenn dann etwas schief geht, ist es zumindest ihr Fehler und sie brauchen niemandem anderen die Schuld geben!“

Bildquelle: Irene Bergmann/businessinsider.com

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