Shortselling

By on November 22, 2017
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Der Begriff Shortselling beschreibt den aktiven Handel beziehungsweise die Eröffnung von Trades auf fallenden Kursen. In diesem Kapitel werden wir ausführlich die verschiedenen Bereiche vom Shortselling beschreiben. Dabei geht es auch um das klassische und direkte Shorten von Aktien. Gerade die großen Plätze in der USA nutzen diese Methode.

Bevor wir uns mit dem Shortselling beschäftigen sei noch gesagt, dass ein guter Trader mit beiden Marktsituationen umgehen sollte. Fallende oder steigende Kurse sind nur eine Bewegung. Wer über ein ausreichendes Fachwissen und einer guten Strategie verfügt, der sollte beide Formen für sich nutzen können. Gerade vor dem Gesichtsaspekt, dass die heutigen Märkte von großen Indices betroffen sind. Nicht zu vergessen, dass der Tradingmarkt einer konstanten Sektorenrotation unterliegt.

Dabei beschreibt das Shortselling den leeren Verkauf von Aktien. Der primäre Markt hierfür ist die USA. Oftmals wird dieser Prozess auch als Shorting bezeichnet. Das Shorting ist allerdings ein weitreichender Begriff und beschreibt sämtliche Möglichkeiten, fallende Kurse zu partizipieren. Ihr Ziel als Trader ist es, beim Shortselling von sinkenden Kursen bei den Aktien zu profitieren.

In vielerlei von den Zusammenhängen sind die üblichen Vorgehensweisen nichtzutreffend und stehen daher auf dem Prüfstand. Derjenige, der Shortselling betreibt, wird fachlich im Übrigen als Short-Seller bezeichnet. Ein Shortseller kann eine Beispielaktie zu einem hohen Preis verkaufen und nach einiger Zeit investiert er wieder und kauft die Aktie zu einem niedrigen Preis. Er wechselt dabei das hohe Gewinnpotential mit einem unkalulierbaren Verlustrisiko. Beim Shortselling ist das Risiko eines hohen Verlustes unbegrenzt hoch und daher sollten Sie als Trader auch behutsam agieren.

Bevor wir uns mit den wichtigen Details beschäftigen, gilt es die Thematik Shorten beispielhaft zu erklären. Gehen wir mal in die Praxis vom US-Markt und nehmen an, eine Aktie wird derzeit bei 100 $ gehandelt. Nun geht der Shortseller davon aus, dass die Aktie preislich sinkt. Folglich kontaktiert er den Broker, leiht sich diese Aktien in einer höheren Zahl aus und verkauft Sie auf dem Markt. Er könnte sich ganz normal an seinem Depot bedienen und 200 Aktien zu 100 $ pro Stück verkaufen. Damit hätte er zwar Einnahmen von 20 000 $ gemacht, doch laut den Gesetzlichen Richtlinien ist er zur Rückgabe der geliehenen Aktien verpflichtet. Im Endeffekt muss er also nochmal aktiv werden und die Aktien auf dem Markt zurückerwerben. Dieser Prozess des Kaufens wird fachlich als „covern“ bezeichnet. Ob der Shortseller am Ende das Geschäft mit einem Gewinn abschließt, hängt vom späteren Einkaufspreis ab. Es kann durchaus sein, dass der Verkaufspreis von 100 $ nicht ausreicht. Wenn der Aktienpreis auf 120 $ steigt, muss der Shortseller 24 000 $ ausgeben und macht dementsprechend einen Verlust von 4 000 $. Sinkt die Aktie dagegen auf 80 $, so macht der Seller einen Gewinn von 4 000 $.

Das leihen von Aktien ist beim US-Markt ein vollkommen üblicher Handelsvorgang und daher benötigt es auch kein außergewöhnliches Geschick zum Verhandeln. Dieser Prozess des Ausleihens und späteren Zurückgeben ist ein automatisierter Prozess. Wenn Sie über einen Broker im Onlinebusiness handeln, so gibt dieser in sein System einen Verkauf ein. Sollten die Aktien im Depotbestand nicht in ausreichender Zahl vorhanden sein, so bucht der Server den Auftrag als Leerverkauf. Dieser Vorgang wird als Shortsell bezeichnet.

US-Broker denken allerdings an Ihre eigenen Vorteile und erzielen beim Shortselling selbst noch attraktive Profite. Dieser Vorgang des Ausleihens hat den Vorteil für den US-Broker, das eine vorab vereinbarte Provision eingenommen wird. Weiterhin steigt die Flüssigkeit vom Broker und er kann auf diese Art und Weise effektive Kredite anbieten. Bei der Suche nach einem qualitativ guten Broker kann er somit einen zusätzlichen Service anbieten und sich so von anderen Brokern absetzen. Dies kann ein wesentlicher Vorteil bei der Findung sein.  Als Shortseller sollten Sie noch wissen, dass die Broker Sammeldepots besitzen und somit als Quelle für das Ausleihen fungieren. Außerdem haben die Broker als Besitzer der Aktien zu jedem Zeitpunkt die vollständige Verfügungsberechtigung. Genau genommen haben Sie lediglich das Anrecht und das verändert sich auch nicht.

Die großen Broker verfügen über enorm große Bestände und wenn Sie als Shortseller ein Konto eröffnen, gibt es Entscheidungen, die Sie treffen müssen. Wenn Sie Ihre Aktien ausleihen möchten, dann ist ein Margin-Konto das Richtige. Möchten Sie dagegen Aktien nicht ausleihen und dies verhindern, so sollten Sie ein herkömmliches Depotkonto eröffnen. Verlangt der Broker im Übrigen seine Aktien zurück, so müssen Sie als Trader diese unverzüglich aushändigen. Wenn Sie dabei keine Gewinne oder sogar Verluste erzielen, ist dies das Risiko vom Markt.

 

Der Vorgang bei einer Aktie mit zwei Besitzern

Bei einer Aktie gibt es komplexe Bereiche und hierzu zählen auch Dividenden und Kapitalmaßnahmen. Wenn Sie sich ein wenig näher mit dem Thema beschäftigen und den Prozess vom Leerverkauf begutachten, dass es zwei Besitzer von der gleichen Aktie gibt. Sowohl der Trader, als auch der Broker sind nämlich Besitzer.

Wenn ein Unternehmen eine Dividende ausbezahlt, geht diese ohne Umwege direkt an den Käufer. Wichtig ist allerdings, dass nicht jeder Käufer eine Dividende erhält, sondern lediglich an den letzten Besitzer. Der Broker erhält allerdings ebenfalls einen Profit. Diese wird vom Shortseller übernommen. Wenn Sie als Trader ein größeres Investment planen, sollten Sie sich in jedem Fall die letzten Dividenden anschauen. Als Shortseller sind Sie an sämtlichen Maßnahmen beteiligt, die das Kapital betreffen. Wenn ein Unternehmen sich beispielsweise neu erfindet und es zu einer Splittung kommt, müssen Sie die Folgen bedenken. Ein Verhältnis von 2:1 bedeutet, dass Sie das doppelte an Aktien zurückgeben müssen. Der Preis reduziert sich allerdings ebenfalls und beträgt anschließend nur noch die Hälfte. Daher macht es für Sie keinen größeren Aufwand.

Dies klingt zwar auf den ersten Blick sehr komplex, doch schlussendlich ist das Shorten nicht sehr schwierig in der Handhabung. Ehe Sie allerdings zum ersten Mal mit dem Shorten anfangen, sollten Sie die weiteren Faktoren berücksichtigen und sich damit vertraut machen.

 

Das finanziell uneingeschränkte Risiko

Wenn Sie auf sinkende Preise einen Short platzieren, so beträgt die Maximalerwartung vom Gewinn 100 Prozent. Diese Konstellation ist allerdings nur bei einem Konkurs vom Unternehmen der Fall. Bei dieser Situation kommt es zu einem Handelsstopp und als Shortseller müssen Sie nicht mehr covern. Hinsichtlich des Risikos und der Verlustmöglichkeiten, gibt es im Grunde keine Grenzen. Die Aktie kann prinzipiell beträchtlich an Wert gewinnen. Diese Bereiche sollten Sie wissen, ehe Sie starten.

Sollte die Aktie aus dem erwähnten Beispiel von 200 $ auf 300 $ steigen, so wäre der Gesamteinsatz weg. Steigt die Aktie sogar noch weiter, dann kommt es sogar zu enormen Verlusten. Bei den herkömmlichen Aktien liegt der prozentuale Wert des Verlustes bei maximal 100 Prozent. Die möglichen Gewinne dagegen können undefinierbar hoch sein und sehr stark ansteigen.

Beim Shorten gibt es zunächst einmal keinen Verlust vom Kapitaleinsatz. Der Grund hierfür ist sehr einfach. Im ersten Schritt erzielen Sie die Einnahmen und gehen folglich kein Risiko ein. Wenn der Preis anschließend fällt und der Shortseller hat überdurchschnittlich viele Aktien gekauft, dann hätte er mit einem geringen Einsatz einen Verlust für das gesamte Leben gemacht. Geht die Konstellation allerdings gut, so hätten Sie als Shortseller ein großes Vermögen erreicht. Diese Konstellation des totalen Verlustes ist allerdings in der Praxis nicht möglich. Die Broker würden eine Imageschädigung eingehen und dahre dürfen Shortseller anfangs nur den doppelten Wert als Bestand kaufen. Auf diese Weise wird das Risiko für Broker wie auch für Seller verringert und auf einem geringen Niveau gehalten.

 

Der Margin Account

Damit Sie überhaupt in der Lage sind, Leerverkäufe zu handeln, müssen Sie erst einmal als Kunde ein Einschusskonto besitzen. Dieses wird als Margin Account bezeichnet. Eine wichtige Eigenschaft von diesem Konto ist der Faktor, dass es überzogen werden kann. Dementsprechend haben Sie die Möglichkeit, einen Kredit zu nehmen und damit die Aktien zum shorten zu kaufen. Reguliert werden die Eröffnungsbestimmung von einem Margin Account von der FRB, der amerikanischen Notenbank und den beiden Behörden NASD und NYSE.

Wenn Sie als Anleger also auf dem Margin Account eine höhere Anzahl von Aktien kauft und diese den Wert vom Depot übersteigen, so erhalten Sie einen Effektenkredit. Dieses Konto hat den Vorteil, dass ein hinterlegter Dollar, zwei Dollar zum Kaufen bietet. Dies ist in den USA ein weitverbreiteter Vorgang hat jedoch zur Folge, dass Sie eine Bringschuld gegenüber dem Broker haben. Diese liegt eigentlich bei 50 Prozent, allerdings können die tatsächlichen Geschäftsbedingungen bei jedem Broker unterschiedlich ausfallen.

Gegenüber dem Broker benötigen Sie keine Nachweise hinsichtlich des Einkommens. Für eine Eröffnung samt der Einrichtung von einem Margin Account hat der Broker nämlich die Aktien im Depotbestand. Hinzu kommen wie üblich auch noch die Zinsen für die Überziehung.

 

Die magischen Regeln bei einem Margin Account

Als Kunde des Brokers dürfen Sie ein vorab definiertes Verhältnis nicht missachten. Das Verhältnis zwischen Margin Ratio und dem ausgeliehenen Geld darf nicht langfristig missachtet werden. Sollte es doch dazukommen, so wird der Broker den Margin Call ausrufen und das bedeutet, dass Sie Ihr Konto wieder liquide machen müssen. Beachten sollten Sie in jedem Fall die Berechnungsformel vom Margin Ratio. Diese schaut wie folgt aus:

Margin Ratio = (Long Stock Value + Short Stock Value + Real Cash) / (Long Stock Value + Abs(Short Stock Value)) x 100%

Aufgrund der abhängigen Aktiennotierungen während der Öffnungszeiten der Börse, verändert sich die Margio Ratio konstant. Diesen Wert müssen Sie heutzutage im Übrigen nicht mehr selbst berechnen, da dies von der Software getan wird. In Ihrer Übersicht des Accounts können Sie in einer detaillierten Übersicht die Informationen nachsehen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen das Erlernte in einem Praxisbeispiel näherbringen.

Die Entwicklung vom Margin Ratio würde bei einem x-beliebigen Broker aufgrund der festgelegten Konditionen wie folgt ausschauen: Nehmen wir mal an, dass Sie Sie bei einem Broker ein Depot mit einem Anfangskapital von 10 000 $ eröffnen. Der Broker gibt Ihnen nun die Chance, Aktien im Wert von 20 000 % zu kaufen. Allerdings legt er fest, dass er die Aktien bei einem Margin Ratio von unter 10 % zeitnah verkaufen kann. Folglich kaufen Sie also 200 Aktien zum Einzelpreis von 100 $. Zwar haben Sie bei einem Aktienwert von 20 000 $ den Effektenkredit vollkommen ausgeschöpft, doch der Margin Ratios ist noch immer auf einem guten Niveau. Der Wert liegt bei 20 000 $, während das Anfangskapital bei 10 000 $ liegt. Folglich liegt der Margin Ratio bei 50 %, was ein sehr guter Wert ist.

Der Handlungsraum bis zum Eingreifen ist durchaus noch ein Stück weit weg, dennoch sollten Sie die Aktie im Auge behalten. Wenn die Aktien auf 120 $ steigen, dann verbessert sich der Ratio um etwa 5 Prozent. Fällt der Kurs dagegen und erreicht ein Niveau von 80 $, so sinkt das Niveau und Ihr Margin reduziert sich auf 37,5 Prozent.

Die Lage ist bei 37,5 Prozent zwar noch nicht dramatisch, doch als Anleger sollten Sie folglich den Markt genau beobachten. Sie haben sich vom Broker 10 000 $ geliehen, doch der Wert von Ihrem Depot ist auf 16 000 $ gesunken. Sinkt der Wert folglich weiter ab, so werden Sie bei einem Kurs von 71 $ einen Margin Call erhalten und nun gilt es aktiv zu werden. Der Margin Ratio beträgt hierbei nur noch 30 Prozent. Sie müssen nun entscheiden, ob Sie zusätzliches Kapital investieren oder ob ein kurzfristiges Handeln notwendig ist. In diesem Fall kann es auch sinnvoll sein, einen gewissen Teil der Aktien zu verkaufen.

Wenn Sie nicht auf den Call reagieren und der Wert der Aktien auf 56 Dollar und folglich unter 10 Prozent ab. Der Broker wird in diesem Moment die Lage selbst in die Hand nehmen und Aktien aus Ihrem Depot verkaufen. Auf diese Weise stabilisiert er zumindest einen Teil von Ihrem Kapital.

Allerdings und das sei noch erwähnt, haben diese Beobachtungen nur für Long Positionen im Margin Account eine Bedeutung. Wenn Sie sich entschließen, dass Konto nicht mit einem Effektenkredit zu belasten, dann wird folglich auch kein Margin Call erfolgen. Sie können jede Art von Verlust solange Sie wollen unbehandelt lassen, Sie haben ja nur Ihr eigenes Geld, welches Sie verlieren können.

Die Situation schaut beim Short-Seller ein wenig anders aus:

Wenn Sie einen Dollar nehmen und damit auf Short gehen, müssen Sie dennoch den Short Ratio betrachten, denn Ihre Position kann einen prozentualen Verlust von über 100 Prozent erleiden. Bedenken Sie grundsätzlich folgende Aspekte: Halten Sie die einzelnen Shorts so gering wie möglich. Auf diese Weise riskieren Sie nicht Ihren Depotbestand. Der Margin Ratio ist nur für den Broker bedeutsam, denn er will verhindern, dass es für Ihn zu Verlusten kommt.

 

Die Short-Sale Liste beantwortet die Frage, welche Aktien geshortet werden dürfen?

Das Gesetz der Vereinigten Staaten von Amerika definiert ganz klar, dass sowohl der Schutz des Brokers als auch des Kunden geschützt werden müssen. Aus diesem Grund sieht das FED eine Liste von Aktien vor, die auf die Bedingungen und Risiken geprüft werden. Damit Sie eine präferierte Aktie überhaupt shorten können, muss die Aktie auf der Liste stehen und von der FED als marginable deklariert sein. Dies bedeutet im Endeffekt nur, dass die Aktien auch für den Kauf auf Kredit geeignet sind. Somit erhalten die Aktienwerte eine Freigabe. Sollte die Aktie für das Shorten freigegeben worden sein, so muss der Broker bei einem möglichen Auftrag allerdings erst einmal prüfen, ob der Depotbestand dies hergibt. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss der Broker die Aktien beschaffen können.

Aktien, die in den letzten 30 Tagen erst eine Zulassung für die Börse erhalten haben und einen Kurswert von unter fünf Dollar haben, sind vom Shorten ausgeschlossen. Es gibt allerdings auch Aktien, die mit einer 20-tägigen Zulassung bereits genutzt werden können. Dies sollten Sie allerdings mit Ihrem Broker absprechen, da manche in der Praxis sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben.

 

Der Bereich Clearing

Neben dem Broker und dem FED ist auch das Clearinghouse eine wichtige Behörde. In der Thematik Clearing hat sie zwar nicht direkt etwas mit ihr zu tun und auch keinen Bezug zu Ihrem Kundenkonto, doch es ist nichtsdestotrotz sehr bedeutend. Es ist nämlich für die Kontrolle der Kundenkonten zuständig und hat die Aufgabe, dass die Limits vom Margin stets eingehalten werden.

Das Clearinghouse ist auch für die Umsetzung der Liste zuständig, die aufgrund der Vorgaben der FED gemacht werden. Diese Liste wird anschließend an den Broker weitergeleitet. Die Liste vom Clearing darf den Restriktionsgrad der FED in keiner Situation missachten, geschweige denn darf es zu einem Anstieg kommen. Der Broker kann aufgrund von Erfahrungen die Liste kürzen, wenn die Risikogründe dafürsprechen. Das Integrieren von weiteren Aktien ist allerdings nicht erlaubt.

 

Die Thematik Tick Rules an NYSE, AMEX und NASDAQ

Generell lässt sich festhalten, dass ein aktives Shorten nur bei ansteigenden Preisen erlaubt ist. Damit wird verhindert, dass Sie als Short-Seller unter Druck geraten. Beim Shorten gibt es noch zu bemerken, dass es Unterschiede zwischen Leerverkäufen von NASDAQ und NYSE respektive AMEX gibt. Der Bereich NASDAQ ist beim Leerverkauf anders, denn dort gilt die Uptick-Rule. Dieser Grundsatz gibt vor, dass der Bid höher sein muss als der vorherige Kurs.

Wenn Sie hingegen als Market Maker agieren, ist diese Uptick-Rule nicht relevant und kommt nicht zum Tragen.

Wenn Sie dagegen Aktien leerverkaufen, die an der AMEX und NYSE gehandelt werden, so gilt die Zero-Plus Tick-Rule. Diese Regel hat allerdings zwei wichtige Bedingungen. Beim Uptick können Sie den Short in Ihr System eingeben. Die zweite Variante sagt vor, dass vorher ein höherer Geldkurs dagewesen sein muss. Aktuell muss die Aktie einen Briefkurs ohne Bewegung haben.

Folgendes lässt sich weiterhin noch festgehalten werden: Innerhalb des vor- und nachbörslichen Handels findet die Uptick Rule kein Gehör. Allerdings sehen sich getätigte Transaktionen gerade bei diesen Zeitpunkten mit einem höheren Risiko konfrontiert. Der Grund hierfür ist der engere Markt. Außerdem kann es bei Bid- und Ask-Kursen zur Bildung von einer größeren Spanne kommen.

 

Die Thematik Short Squeeze

Die Ansicht von Short-Seller und klassischem Anleger ist durchaus verschieden. Der Seller erkennt eine andere Entwicklung von Gewinn- und Verlustpositionen als für den herkömmlichen Anleger. Wichtig ist zu wissen, dass eine Gewinnposition bei immer weiter sinkenden Kurs einen geringeren Gewinnzuwachs hat. Eine Position, die Verluste erzielt, wird bei konstant steigenden Preisen auch weiter Verluste produzieren und diese fallen noch höher aus. Das Shorten wird dadurch deutlich gefährlicher. Zudem lässt sich festhalten, dass Sie Shorts nicht ohne weiteres unbehandelt lassen können. Dabei zeigt sich mal wieder, dass der Begriff Short eine kurzfristige Angelegenheit meint. Viele Short Seller sind mit der Komplexibilität im Klaren. Aus diesem Grund sind Sie auch kurzfristig bereit, eine getätigte Verlustposition zu beenden und durch zusätzliche Käufe die Positionen zu covern.

Mit einem Kauf tragen Sie dazu bei, dass der Preis und auch der Kurs steigen, wodurch weitere Selle covern werden. Die Seller werden aus dem Markt quasi herausgedrängt und dieses Vorgehen wird als Short Squeeze bezeichnet. Es gibt auf dem Markt durchaus Trader, die nach solchen Short Squeeze Ausschau halten. Tatsächlich besteht die große Chance, dass der Preis wieder stark ansteigt. Die US-Behördenaufsicht bietet Hilfe durch Statistiken.

 

Short-Kandidaten spielen eine Rolle

Das Ziel beim Shorten ist es, vom Kursrückgang Profit zu machen. Das Short-Selling ist bei weitem keine Strategie für eine Anlage, sondern vielmehr eine Variante, um erfolgreich zu traden. Es gibt allerdings auch Gemeinsamkeiten. Denn die Frage, welche Aktie beim Shorten die beste ist, ist genauso komplex zu beantworten. Die beste Anlage zu finden ist genauso schwer. Der Short-Seller unterscheidet sich allerdings von den normalen Anlegern, denn die Short-Seller werden immer die extrem komplexen Aktien aufspüren. Short-Seller machen sich das träumerische Verhalten der anlege zu Nutze und profitieren davon.

Allgemein lässt sich festhalten, dass Sie als Short-Seller dem Plan der relativen Stärke zu Nutze machen sollten. Dementsprechend gilt es, die schwächeren Aktien mit sinkenden Preisen zu shorten. Ebenfalls von Interesse sind die überbewerteten Kurse. Allerdings gibt es auch absolut keine pauschalen Dinge, um erfolgreich zu shorten.

 

Die unbeliebten Teilnehmer vom Markt – Die Shorties

Short-Seller werden in Deutschland auch oftmals als Shorties bezeichnet. Diese gehören zu den nicht gerade populären Teilnehmern des Marktes. Dies hat allerdings mit psychologischen Aspekten zu tun. Short-Seller verfügen über kein fundiertes Wissen bei Kursrückgängen. Vielmehr sind Seller Spezialisten und wenn diese auf eine oder mehrere Aktie shorten, dann können die herkömmlichen Trader dies als ein überaus gutes Signal für den Verkauf erachten.

In der Praxis sieht dies allerdings komplett anders aus. Die Anleger sehen Short-Seller als lästig an und statt von dem Wissen zu profitieren, werfen die Anleger den Sellern viel eher Selbstnutzen vor.

Short-Seller müssen Allgemein sehr gründlich nachdenken und er muss sich in einem hart umkämpften Markt durchsetzen. Die Seller haben eine geringe Anerkennung und die Anleger werfen den Sellern häufig eine tragende Schuld am Rückgang vom Kurs vor.

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