Risiko- & Moneymanagement

By on August 8, 2018

Als Trader gehört der Bereich Risk & Moneymanagement zwangsläufig zu den erforderlichen Aufgaben. Daher müssen Sie vor dem Einstieg auch klären, wie Ihre Ziele beim Investieren ausfallen und welches Risiko Sie planen einzugehen. In regelmäßigen Abständen sollten Sie sich daher in regelmäßigen Abständen fragen, wie Ihre Ziele beim Investieren ausschauen. Gegebenenfalls sollten Sie die Bedingungen verändern. Dies kann beispielsweise erforderlich sein, wenn Ihr verfügbares Kapital geringer oder höher ausfällt. Im Zuge dieses Themas ist es nicht genug, nur das Budget festzulegen. Es ist noch dazu Ihre Aufgabe, die gesamte Thematik ständig zu analysieren. Hierbei spielt auch das Thema Diversifikation eine Rolle.

Die richtige Strategie ist für langfristigen Erfolg unerlässlich

Um beim Traden langfristig erfolgreich zu sein, ist die richtige Strategie ein entscheidender Faktor und in jedem Fall unerlässlich. Vermeiden Sie es daher, eine x-beliebige Summe zu investieren. Es ist durchaus sinnvoller, von Beginn an als Trader den Überblick zu behalten und ein angemessenes Budget zu wählen. Nach einem erfolgreichen Start ist eine höhere Summe und individuellere Größen durchaus im Bereich des Möglichen, doch Strategie ist hierbei das richtige Stichwort. In unserem Fall ist es auch wichtig, die Themen Risiko- und Moneymanagement zu beachten. Dies ist eine der ersten Grundlagen und die Basis um langfristig erfolgreich zu traden.

Als Trader und Leser dieser Seite erfahren Sie auf diese Art und Weise sehr einfach, worum es bei Risiko- und Moneymanagement geht. Wir erklären Ihnen darüber hinaus aber auch noch, welche Strategien von Nöten sind und was es mit dem Fixed-Ratio-Ansatz auf sich hat.

Der Bereich Risikomanagement – Mut und Vernunft gleichermaßen

Wer von Risikomanagement spricht, der wird an Attributen wie Mut und Vernunft nicht vorbeikommen. Beim Investieren kommt ein Trader, Investor oder ein Anleger nicht daran vorbei, eine Strategie zu entwickeln. Es ist daher nicht unüblich, Verluste einzukalkulieren und diese bei der Anpassung des Budgets zu beachten. Wichtig ist hierbei, eine ausgewogene Mischung zwischen Gewinnen und den Risiken für mögliche Verluste zu schaffen. Auf einem theoretischen Markt funktioniert alles optimal, doch die Praxis beim Traden schaut ein wenig anders aus. Den Bereich Risikomanagement sollten Sie daher in keinem Fall auf die leichte Schulter nehmen.

Gestalten Sie Ihre Strategien individuell bei der Berücksichtigung der Risikobereitschaft

Wer von Risiko- und Moneymanagement spricht, der wird mit Sicherheit von dem Begriff RMM schon mal etwas gehört haben. Hierbei handelt es sich um die Abkürzung und diese wird gerade in Zeitschriften oftmals verwendet. Beim RMM ist es Ihre Aufgabe als Trader, das Risiko zu bestimmen und in die Positionen einzukalkulieren. Die Strategie, die Festlegung vom Budget und auch der Einsatz spielen eine gewichtige Rolle. Schauen Sie aus diesem Grund sehr genau, welches Risiko Sie eingehen möchten. Bei der Strategie ist vor allen Dingen eines wichtig: Den richtigen Moment für das Ein- und Aussteigen zu finden. Fakt ist, dass es eine Vielzahl von strategischen Überlegungen gibt, die Sie als Trader nutzen können. Die Ansätze müssen daher individuell erstellt werden und auch die Positionsgröße ist dabei ein entscheidender Faktor. Einen Fehler, welchen Sie niemals machen dürfen, ist das Unterschätzen von RMM.

Ein elementarer Begriff beim Traden – die Risikostreuung

Anfänger machen oft den Fehler, dass Sie die Positionsgröße in diesem Zusammenhang vollkommen falsch bewerten. Wenn Sie also bei unterschiedlichen Positionsgrößen dieselbe Strategie verwenden, kann es zu vollkommen überraschenden Ergebnissen kommen. Dabei spricht man oftmals von der Performance eines Tradingangebotes. Die Risikostreuung ist hierbei ein wichtiger Faktor. Die Streuung zeigt sich im Handel oftmals als Diversifikation. Je weiter Sie dabei die Risikostreuung vergrößern, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie statt Verlusten Gewinne generieren werden. Das Wählen der richtigen Positionsgröße ist dabei ein mitentscheidender Faktor und darf von Ihnen in keiner Weise ignoriert werden.

Das Risikomanagement – Richtig handeln, Wissen richtig einschätzen

Einer der populärsten strategischen Wege ist der allseits so bekannte Fixed-Ratio-Ansatz.  Dieser Ansatz ist zwingend erforderlich und beschreibt folgende Thematik: Dass zur Verfügung stehende Kapital ist unwichtig, denn Sie investieren bei jeder künftigen Position mit demselben Prozentwert von Ihrem Guthaben. Dieser Ansatz hat den Vorteil, dass die Positionsgröße nur dann ansteigen, wenn sich Ihr Kontostand wertmäßig vergrößert. Kommt es also zu Verlusten, so werden die nächsten Positionen bei dieser Strategie geringer ausfallen. Der Fixed-Ratio-Ansatz beschreibt im Grunde also den Effekt von einem Zinseszins. Allerdings passiert dies wie erwähnt nur dann, wenn Sie Gewinne erzielen. Den Zinssatz können Sie jederzeit an Ihr Budget anpassen. Während Trader anfangs bereits einen Prozentsatz von etwa 1 % wählen, fällt dieser nach den ersten Gewinnen und beträgt in der Regel zwischen 0,01 und 0,1 Prozent. Der Vorteil von diesem Ansatz liegt darin, dass die Gewinne von der Höhe her, sehr unterschiedlich ausfallen werden. Es kann also durchaus vorkommen, dass die Gewinne und die gesamte Performance einen starken Anstieg erreichen.

Handeln Sie geduldig – nicht jeder Ansatz ist bei den Handelszeiträumen passend

Behalten Sie trotz des Risikomanagements stets den Überblick. Beim Finden der Positionsgrößen ist die präferierte Strategie zwar wichtig, doch entscheidend ist die Feinabstimmung zwischen Budget und den persönlichen Chancen und Grenzen. Um die ideale Strategie beim Traden zu finden, ist eine detaillierte Selbstanalyse unerlässlich. Gerade wenn Sie im Intradaytrading aktiv sind, ist der Fixed-Ratio-Ansatz eine schwerwiegende und komplexe Methode. Bei diesem Ansatz ist Zeit ein unendliches Gut und daher ist es Ihre Aufgabe, die zu investierenden Summen regelmäßig neu anzupassen. Durch den Einsatz der modernen Technologien ist diese Thematik allerdings deutlich angenehmer als früher.

Das Ermitteln des richtigen Einsatzes

Um die Fehlerquote langfristig zu senken, ist es empfehlenswert, Hilfsmittel zu verwenden. Während es für Trader bereits sehr komplex ist, haben Anleger mit einem geringeren Budget es noch deutlich schwieriger. Bei den meisten Online Brokern gibt es entsprechende Qualifizierungsanforderungen. Diese sind eine Art Gegner für den Fixed-Ratio-Ansatz, womit entsprechende Grenzen gesetzt werden. Ähnlich schaut es mit der Kosten-Nutzen-Analyse aus. Nach Abzug von Spesen kann es zu einem eher geringen Gewinn bei dem Fixed-Ratio-Ansatz kommen. Dementsprechend sollten Sie im Zuge des Risiko- und Moneymanagements auf den Fixed-Ratio-ansatz achten und dabei berücksichtigen.

Risikomanagement – was Sie sich erlauben und leisten können

Ehe Sie mit dem Einstieg und dem Eröffnen der ersten Positionen beginnen, sollten Sie die Lage analysieren. Schreiben Sie sich Ihre Fähigkeiten und Ziele auf und berücksichtigen Sie dabei auch Ihre Eigeninteressen. Im Zuge des Risikomanagements sollten Sie sich mit den folgenden Fragen beschäftigen:

  • Sind Sie ein risikofreudiger Trader oder agieren Sie eher mit Bedacht?
  • Wie schaut es mit der Emotionalität aus, wenn Positionen zu Verlusten führen?
  • Wie schaut meine finanzielle Kraft aus?

Agieren Sie offen mit vorhandenen Risiken

Wenn Sie Ihren Charakter analysieren, ist Ehrlichkeit ein entscheidender Faktor. Wenn es in gewissen Situationen zu Verlusten kommt, bringt es rein gar nichts, wenn Sie sich belügen. Das Risiko ist dementsprechend ein entscheidender Faktor. Wenn Sie nur auf den Bereich Trading achten, dann ist es empfehlenswert, diese Fragen ehrlich und offen zu beantworten. Es spielt dabei auch eine Rolle, ob Sie neben- oder hauptberuflich traden.

Was möchten Sie beim Traden erzielen? Primär entscheidend sind auch Veränderungen

Zwar bieten viele Trader mittlerweile auch eine mobile Lösung an, doch dies ändert nichts an den Bedingungen. Im Rahmen des Risikomanagements ist es erforderlich, die Ziele und Chancen genauso wie die Renditen der Märkte stets zu analysieren. Eins sollten Sie berücksichtigen – Sie werden nicht innerhalb von nur wenigen Augenblicken ein RMM finden, das Ihren Bedarf artgerecht abdeckt. Daher sollten Sie sich genügend Zeit nehmen und sich mit dem Thema gründlich beschäftigen.

Eine der Tradingstrategien – Play Market Money

Die allseits bekannte und beliebte Variante Play Market Money ist neben dem Fixed-Ratio-Ansatz eine weitere Herangehensweise beim Traden. Wagen Sie diesen Schritt allerdings nur dann, wenn Sie Händler sind und Ihr Charisma risikofreudiger ausgelegt ist. Das Theoretische Fachwissen bei dieser Strategie ist nicht allzu komplex und daher ist diese Strategie auch relativ leicht zu verstehen. Im Allgemeinen ist es einzig und allein wichtig zu verstehen, dass die Positionsgröße nicht nur auf Basis Ihres Budgets festgelegt werden. Ein zweiter wichtiger Aspekt ist das Mitbringen eines gewissen prozentualen Anteils, welcher als Teil Ihrer Gewinne mit in künftige Positionen miteinfließt. Dementsprechend ist die Tradingstrategie Play Market Money deutlich weniger aggressiv. Sofern Sie sich also im Plus mit Ihrem Handelskonto befinden, ist diese Methode durchaus möglich.

 Legen Sie einen Teil der Gewinne in die Einsätze um

Die Vorgehensweise der beiden Tradingstrategien ist im Grunde nicht groß unterschiedlich. Je nachdem, welches Risiko Sie eingehen möchten, können Sie die Gewinne in unterschiedlicher Höhe in die nächsten Positionen hineinstecken. Während die mutlosen Trader maximal zwei Prozent der erzielten Gewinne in die nächsten Positionen investieren, agieren entschlossenere Anleger ein wenig anders. Diese bevorzugen einen höheren prozentualen Wert. Kommt es im Zuge dessen zu Verlusten, so ist die Zusammensetzung ein wenig komplexer. Ein Teil ist der Gewinn, während der andere Anteil aus dem eigentlichen Kapital besteht. Dementsprechend schaut die Lage aber auch bei möglichen Gewinnen aus.

Die Strategie bei zusammenhängenden Märkten

Es ist ein Irrglaube, wenn Sie denken, dass die Basiswerten von Aktien oder anderen Märkten einzeln betrachtet werden können. Es ist mittlerweile bewiesen, dass es zwischen den einzelnen Märkten sogenannte Wechselwirkungen gibt. Diese sollten Sie als Anleger zu keinem Zeitpunkt unberücksichtigt lassen. Dieser Bereich ist deshalb so wichtig, weil Sie die Risiken bei den einzelnen Positionen deutlich seriöser einschätzen können. Im Zuge der Strategie kommt es zu den sogenannten „korrelierenden Märkten“. Bei der Analyse der einzelnen Entwicklungen von den Kursen sollten Sie daher einen Blick auf diese Märkte haben. Beachten Sie dies bei zukünftigen Entscheidungen, denn gerade bei dem Handeln von Indizes sind übergeordnete Entwicklungen sehr wichtig.

Größere Indizes haben Einfluss auf Aktien und die anderen Märkte

Nehmen wir mal ein Beispiel um den Einfluss zu verdeutlichen. Wenn die Indizes vom Dax ansteigen, so ist dies ein starkes Anzeichen für einen Anstieg bei dem Index. Beachten Sie allerdings, dass die Kursgewinne variieren und verschieden ausgeprägt sein können. Dieses Beispiel ist auch auf die anderen Märkte anwendbar. Bei einem Fall des Kurses ist dies ebenso der Fall. Bei dieser Art der Korrelation ist dies auch bei internationalen Märkten so.

Kurse von Rohstoffen stehen genauso zueinander

Bei dem Handel von Rohstoffen ist die Wechselwirkung genauso. Gerade der Währungsmarkt ist davon ebenso betroffen. Setzen Sie aus diesem Grund auch hier die Strategie der korrelierenden Märkte ein. Tritt also die Situation ein, dass der Goldpreis und ein Währungspreis sich verändern. Die Wechsel wirken sich temporär aus, doch auch langfristige Veränderungen sind hierbei denkbar. Vermeiden Sie es aus diesem Grund, kurzfristig zu denken. Damit werden Sie nicht immer Gewinne generieren können. Bei der vor Jahren auftretenden Finanzkrise war dies sehr aufgeprägt und hat die Situation mehr als nur verdeutlicht. Wenn Sie mit Aktien handeln, zeigen sich diese Veränderungen saisonal.

Mehrere Sektoren können sich positiv wie negativ verändern

Während manche Branchenbereiche saisonal unabhängig sind, erleben eine Reihe von Märkten in der Wirtschaft eine Veränderung. Dies liegt wie üblich an der Auftragslage. Wenn Angebot und Nachfrage sinken, kann dies mehrere Branchen betreffen. Genauso kann es auch zu einem Boom kommen. Abschließend sei noch folgendes erwähnt: Als Trader können Sie mit dem Verwenden von Stopp-Losses nichtsdestotrotz Gewinne erzielen.

Fazit: Risk & Moneymanagement richig nutzen

Im Rahmen des Risiko- und Moneymanagements ist es gerade für Einsteiger besonders wichtig, die Streuung richtig einzuschätzen. Wenn Sie also eine Strategie zum Traden entwickeln, dann nimmt die Diversifikation eine wichtige Rolle ein. Investieren Sie aus diesem Grund niemals den mehrheitlichen Teil von Ihrem Kapital in einen einzelnen Markt. Wenn Sie all diese Tipps richtig nutzen, dann können Sie stark profitieren.

 

 

Was denken Sie? Schreiben Sie hier Ihr Kommentar dazu:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.