Das Grundkonzept von einem Trend

By on November 1, 2017

Von einem Trend spricht man, wenn in der Chart Analyse eine Kursbewegung über einen längeren Zeitraum stabil und konstant in die selbe Richtung verläuft. Das primäre Ziel der Chart Analyse ist es, Trendphasen zu analysieren und die wichtigsten Daten heraus zu filtern.

Damit der technische Ansatz im Bereich der Marktanalyse komplett vollzogen werden kann ist das Trendkonzept heutzutage essenziell und unerlässlich. Um den Markttrend so sorgfältig und genau wie Wirklich definieren und bestimmen zu können ist die Trendlinie extrem hilfreich und gilt als wichtiges Instrument. Trends bestimmen den Markt und dann diesen kann man sich auf die beste Art und Weise orientieren. Mögliche Transaktionen werden aufgrund der Trends abgeschlossen. Trends sind daher ein gutes Hilfsmittel bei möglichen Transaktionen.

 

Trends gibt es in drei wichtigen Richtungen

Dabei sollte man allerdings nicht denken, dass Trends geradlinig wenn der Kursbewegung verlaufen. Trends unterliegen Schwankungen, Wieder ständen und verlaufen daher eher in und konstanten zackigen Linien. Oftmals spricht man bei dieser Bewegung auch von Wellen. Ähnlich wie am Meer haben diese Wellen auch im Bereich der Trends und bei den Kursbewegungen Hochs aber auch Tiefs. Genau diese wellenartigen Bewegungen zeigen uns, ob und in welcher Form der Trend des Marktes künftig aussehen wird oder momentan gerade ausschaut.

Der Bereich der Chart Analyse beinhaltet sehr vielfältige und vielschichtige Themen. Bei den Trendbewegungen spricht man von drei verschiedenen Richtungen: zum einen wäre dies die Aufwärtsbewegung. Bei hinaus gibt es auch noch die Bewegung abwärts und seitwärts.

Das Besondere an einem Aufwärtstrend ist die Tatsache, dass die Tiefs und Hochs deutlich höher ausfallen. Dagegen ist ein Abwärtstrend das genaue Gegenteil. Dort fallen die Tiefs und Hochs deutlich tiefer aus und zeigen ebenfalls eine Serie.

Im Gegensatz zu den Auf- und Abwärtstrends ist der Seitwärtstrend komplett anders und unterscheidet sich folglich sehr deutlich von den anderen beiden Trendbewegungen. Dieser Trendart zeichnet sich insbesondere durch die Tatsache aus das die Hochs und Tiefs gleichermaßen verlaufen und somit ein einheitliches Bild abgeben.

Eine Vielzahl der Anleger hat die feste Meinung, das sind viele, dass der Markt in vielen fällen nur Auf- oder Abwärtslinien zeigt. Die Realität sieht allerdings anders aus. Häufig tendiert nämlich der Markt dazu seitwärts zu verlaufen. In den genannten Handelsspannen wird diese Trendlinie allerdings auch unterbrochen, in diesen Phasen verlaufen die Trends dann tatsächlich in Auf- und Abwärtstrends.

Im Gegensatz zum Auf- und Abwärtstrend hat der Seitwärtstrend eine ganz spezielle Besonderheit. So stellen Angebot und Nachfrage ein Gleichgewicht da. Viele bezeichnen solche Marktphasen auch als Trend los. Dies ist allerdings nicht der Fall.

Nachfolgend schauen wir uns die drei Trends noch mal etwas genauer an: logischerweise sollte man bei Aufwärtstrends kaufen, da man hofft, dass dieser Trend möglichst lange anhalten wird. Während dessen sollte man beim Abwärtstrend verkaufen und beim Seitwärtstrend kann man entspannen muss gar nichts unternehmen. Am schönsten ist natürlich jedem Fall der Aufwärtstrend.

 

Trend gibt es in drei Klassifikationen

Ein Trend ist nicht nur in drei Richtungen aufgeteilt sollen lässt sich noch weiter kategorisieren. So so gibt es neben kurzfristigen Trends auch solche, die lang oder mittelfristig aufgebaut sind.

Zunächst wollen wir einmal auf die langfristigen Trends eingehen. Diese dauern zumeist über ein Jahr und werden vielfach auch als Primärtrends oder als primäre Trends bezeichnet. Dabei verlaufen Primera Trends nicht geradlinig, sondern bestehen zumeist aus Aufwärtsbewegungen respektive Korrekturen. Diese Art des Trends lebt von Wiederständen und Unterstützungen. Häufig sind primär Trends aufwärtsgerichtet. Aufwärtsbewegungen wir auch Korrekturen sind dann Indikator für mittelfristige Trends. Diese werden in vielen fällen auch als Sekundärtrends bezeichnet und dauern normalerweise zwischen drei Wochen und einigen Monaten an.

Im Bereich der Chart Analyse spricht man häufig Von der so genannten klassischen Zyklus Theorie. Diese Theorie hat festgelegt, dass langfristige auf wie auch Abwärtsbewegungen aus drei mittelfristigen Bewegungen bestehen und Friede von zwei Korrekturen unterbrochen werden. Die Anzahl ist dabei nur sekundär, gilt als Indikator im Bereich der Orientierung und soll helfen diese Bewegung zu erkennen.

Das wichtigste bei der Chart Analyse ist der Aspekt das man die Richtung erkennt und versteht. Aufwärtsbewegungen wiegen stark während Korrekturen eher schwach erkannt werden. Dies ist beispielsweise bei langfristigen Aufwärtsbewegungen so.

Bei langfristigen ist dies allerdings nicht der Fall. Hier gibt es eindeutige Unterschiede gegenüber der Aufwärtsbewegung. Bei diesem Fall sind die Korrekturen im Reaktionsbereich sehr aus geprägt, während die Rallys zwar durchaus stark, allerdings nur schwer vorhersehbar sind. Zudem sind sie sehr kurzlebig. Aus den genannten Gründen sollte man sich da ja auf die beiden Trends in ihrem Fall vorbereiten und man sollte auch eine klare Vorstellung haben um mögliche Reaktionen vorauszusehen.

dagegen lassen sich mittelfristige Trends teilweise sogar in kurzfristige Trends zerlegen und werden häufig als Tertiärtrend bezeichnet. Diese Form des Trends ist deutlich kurzlebiger und dauert in der Regel maximal 2-3 Wochen.

Sobald man diese Kategorisierung der Trends verstanden hat kann man mit dem nächsten Thema weitergehen die folgende Thematik ist essentiell und unerlässlich. So sollte man als Investor beachten, dass mögliche Käufe im frühzeitigen primär Trend abgeschlossen werden. Frühzeitige Erlöse sollte man als Investor dann in Erwägung ziehen und vollziehen, wenn der primäre Trend nach unten geht hierbei sollte man allerdings früh agieren.

In einem langfristigen Aufwärtstrend sollte man als Trader einen weiteren unerlässlichen Aspekt beachten. So sollte man sich positionieren. Die Positionierung sollte dabei jeweils so erfolgen, dass man in den Anfängen der mittelfristigen Aufwärtsbewegung die Käufe tätigt.

Nachdem wir die Kategorisierung bereits erklärt haben, erhält der mittelfristige Trend eine ganz besondere Bedeutung. Dieser ist ein wesentlicher Indikator und dient hinsichtlich einer Positionierung. Der Wandel von einem tertiären Trend in einen sekundären sollte für Käufe genutzt werden. Der tertiäre Trend ist somit hilfreich, um den Einstieg hinsichtlich des Faktoren Zeit zu bestimmen.

Vielfach sagen Experten auch, dass der Trend der Freund eines Traders ist. Dabei handeln Sie insbesondere in die Richtung des Primärtrends und erhalten Deckung vom Aufwind.

Dagegen ist das Traden schwieriger, wenn eine langfristige Abwärtsbewegung vorliegt. Gerade wenn man am Beginn des Tradens steht und noch keine Erfahrung in einem Bärenmarkt hat, ist dies mitunter ein kompliziertes Unterfangen.  Die Gründe hierfür sind allerdings sehr vielfältig. Einerseits stellen die Einstiege in den mittelfristigen Aufwärtstrend die Trader vor ein Hindernis, andererseits sind die auftretenden Rallys dynamisch und sorgen dafür, dass man mit einer Technischen Analyse um bei diesen Kursbewegungen die Macht zu übernehmen. Ein Bärenmarkt kann allerdings den Tradern zugutekommen und als guter Trader sollte man mit beiden Richtungen klarkommen.

Ein weiteres Kriterium sollte man bei den Trends noch beachten. Die zeitliche Klassifizierung ist ein wichtiges Kriterium. Dies ist allerdings nur ein Indikator. Im realen Leben müssen Trader einige Aspekte beachten und wissen. Neben den drei Richtungen aufwärts, abwärts und seitwärts sollte man insbesondere die Kategorisierungen kennen und verstehen. Wer diese Kriterien kennt und versteht, ist auf einem sehr guten Weg um ein erfolgreicher Trader zu werden.

 

Was denken Sie? Schreiben Sie hier Ihr Kommentar dazu:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.