Geld verdienen mit Trading (Teil 1) – Was ist Trading?

By on September 29, 2015
Geld verdienen von zu hause

Oft hören Wir in Wirtschaftssendungen oder lesen in der Zeitung über Trading ohne dass Wir Uns genau vorstellen können was damit gemeint ist. Wir sehen uns in dieser mehrteiligen Artikelserie die Ursprünge des Tradings an, wie er sich entwickelt hat und untersuchen die Eckpfeiler des größten Trading-Markts der Welt. Dem globalen Währungsmarkt. Lesen Sie alles zur Frage: Was ist Trading?

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Ursprünge

Die Ursprünge des Trading gehen zurück auf die prähistorische Epoche. Es besteht seit dem der Mensch angefangen hat Sympole in Höhlen zu zeichnen und er verstand, dass er eine Axt gegen eine Pfeil eintauschen konnte. So ging es los…

Bevor moderne Währungen erfunden wurden, war der Tauschhandel die wichtigste Methode um Güter zu kaufen oder zu verkaufen. In Wirklichkeit war es der einzige Weg um Güter direkt auszutauschen für den beidseitigen Nutzen.
Rund 10.000 Jahre vor Christus, war der Tausch von Kakaoblätter gegen Türkissteine so üblich wie heute ihren altes Auto gegen ein neues umzutauschen.
Der Tauschhandel, ähnlich wie später der Geldhandel, basierte auf zwei Faktoren: Produkte die andere brauchten und Verhandlungen zwischen Verkäufer und Käufer um ein gemeinsames Abkommen zu finden.
Mit der Zeit konnten einige Güter wie Wertmetalle oder Korn so leicht getauscht werden, dass sie als langfristige Tauschmittel anerkannt wurden.
So tauchten auch die ersten Silber- und Goldmünzen in diversen Ländern wie im alten Griechenland oder auch in Persien auf.

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Alles was glänzt

Seit seiner Entdeckung durch den Menschen ist Gold zum Symbol von Reichtum, Schönheit und Macht geworden. Gold hat einen inneren Wert der unabhängig von staatlichen Eingriffen oder dem jeweils aktuellen politischen Regime ist. Daher ist es auch kein Wunder, dass der internationale Handel hauptsächlich mittels Gold abgewickelt wurde oder dass es lange als primäres Tauschmittel in der Geschichte der Menschheit eingesetzt wurde.

Der Goldstandard wurde schon im Byzantinischen Reich eingesetzt und bestand in der einen oder anderen Form bis 1971 fort. In diesem Jahr endete der US-Präsident Nixon die Unwandelbarkeit von US-Dollar in Gold, was dem Tod des Goldstandards gleichkam. Seit damals sind alles Währung in Wirklichkeit nur mehr Papierwährungen, was bedeutet dass ihr Wert nicht durch einen entsprechendem Goldbestand gedeckt ist, sondern einzig und alleine aufgrund von Angebot und Nachfrage festgelegt werden.

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Es wird seit jeher munter gehandelt

Seit dem vor tausenden Jahren die ersten Güter und Objekte ausgetauscht wurden, ist das Trading, also der Austausch von Gütern, eine sehr beliebte Form des Kaufs oder Verkaufs.
Heutzutage wird sogar Geld gegen Geld ausgetauscht. Und zwar auf dem FX-Markt. Dort ist der FX-Handel zur beliebtesten Form des Tradings aufgestiegen. Ähnlich der ursprünglichen Form des Tauschhandels, erfolgt der Handel direkt zwischen Käufern und Verkäufern ohne Notwendigkeit für einen Mittelsmann. Zudem kann es jeder tun der über ein Online-Konto verfügt.

FX heißt auf Englisch Foreign Exchange, oder Währungshandel auf Deutsch. Was beinhaltet er? Den Tausch von einer Währung gegen eine andere. So einfach, nichts weiter.

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FX- Handel Alltag

Sie müssen nicht notwendigerweise ein Trader sein um am FX-Handel teilzunehmen. Es reicht schon wenn Sie reisen und im Ausland ihre eigene Währung gegen eine fremde umtauschen.
Stellen Sie sich vor dass Sie in New York ankommen und einen typischen Hotdog am Flughafen kaufen wollen. Dafür werden Sie US Dollar benötigen. Dazu können Sie in die Wechselstube am Flughafen gehen und dort Euros gegen US Dollar umtauschen. Sie bekommen derzeit für 10 Euros rund 12 US Dollar (plus einer, oft saftigen, Händlermarge). Dieser Wechselkurs hat Sie in der Tat „reicher“ gemacht. Nach ein paar Tagen fliegen Sie wieder zurück nach München und tauschen Ihre verbleibenden Dollar wieder in Euro um. Überraschenderweise bekommen Sie weniger Euros zurück als Sie erwartet hatten. Wieso? Weil in diesen Tagen in den Staaten, der Dollar gegen den Euro stärker geworden ist. Warum? Das könnte viele fundamentale Gründe (Inflation, Zinsen, Wirtschaftsaussichten) oder auch nur durch simple globale Geldflüsse ausgelöst werden.

Welcher Grund dahinter liegt ist nicht so wichtig, entscheidend ist dass der Euro in diesen Tagen aufgrund von Schwankungen in Angebot und Nachfrage deutlich abgewertet hat . Dadurch ist Ihre Kaufkraft im Ausland weniger geworden.

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Beobachten Sie Veränderungen genau

Alles ändert sich ständig. Auch Währungenskurse.
Im FX-Handel kaufen und verkaufen Sie Währungen und machen (hoffentlich) einen Profit indem Sie rechtzeitig ein- und aussteigen. Es hängt davon ab wie aufmerksam Sie gegenüber Veränderungen sind.
Verwechseln Sie aber bitte nicht FX-Handel mit physischem Handel. FX-Trading bezieht sich rein auf das Online-Geschäfte, während beim physischen Handel, Münzen und Scheine zumeist in einer Wechselstube oder Bank getauscht werden.

Schauen Wir Uns einmal die Grundlagen des FX-Handels an.

Die 10 wichtigsten Währungen der Welt sind:

1. US – Dollar (USA) – USD
2. Euro (Euro-Raum) – EUR
3. Yen (Japan) – JPY
4. Swissi (Schweiz) – CHF
5. Pound (GBR) – GBP
6. Renminibi (China) – RUB
7. Rubel (Russland) – CNY
8. Australischer Dollar (Australien) – AUD
9. Real (Brasilien) – BRL
10. Peso (Mexiko) – MXN

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Wie funktionieren Währungspaare

Beim FX-Trading wird immer eine Währung gekauft und eine andere verkauft. Zusammen ergeben diese zwei, ein Währungspaar.
Stellen Sie sich vor dass Sie das EUR/JPY Währungspaar kaufen, da Sie von einer Aufwertung des Euros gegenüber dem japanischen Yen ausgehen. Vergessen Sie nicht, dass es immer notwendig ist eine Währung zu kaufen und eine andere zu verkaufen. Wenn jetzt der Euro gegenüber dem Yen an Wert steigt, werden Sie einen Profit buchen können. Den Profit realisieren Sie jedoch erst wenn die Position tatsächlich auch geschlossen wird.

Es gibt drei Kategorien an Währungspaaren: major, minor, exotic.

Die “Majors” sind jene Währungspaare die auf den Märkten am meisten gehandelt werden. Sie beinhalten immer den US-Dollar:

1. EUR / USD
2. USD / JPY
3. GBP / USD
4. USD / CHF
5. USD / AUD

Die meist gehandelten “Minors” beinhalten alles den Euro:

1. EUR / CHF
2. EUR / GBP
3. EUR / AUD
4. EUR / NZD
5. EUR / RUB

Die Exoten beinhalten immer eine der Majors und gleichzeitig eine Währung die nicht zu den Majors gezählt werden kann:

1. USD / RUB
2. USD / CNY
3. USD / MXN
4. USD / BRL
5. USD / ZAR

Nach dem wir der Frage nachgegangen sind: Was ist Trading?  Werden wir uns in den nächsten Artikeln die wichtigsten Eckpfeiler des Fx-Markts, was ihn so attraktiv macht, und wie Sie davon profitieren könnnen, ansehen.

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Hier kommen Sie zur 4-teiligen Artikelserie über: Geld verdienen mit Trading

Teil 1 – Was ist Trading

Teil 2 – Geld verdienen mit Forex-Trading

Teil 3 – Beste Handelszeiten / Big-Player / Trader-Typ / Beispiele

Teil 4 – Ziele / Ratschläge / Vorbereitung / Analyse

 

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